Florian Huber (*1985 in Trier) absolvierte in Darmstadt seine Ausbildung zum Forstwirt, sowie sein Studium zum Sozialpädagogen. Seit 2014 lebt und arbeitet der Künstler in Hamburg. Er ist Gründungsmitglied des Kulturvereins dasblumen e.V., Kurator der xpon-art, sowie Teil des Elektrohaus.
Ein- und Ausgrenzung sind zentrale Themen in den Arbeiten von Florian Huber. Oft verwendet der autodikaktische Künstler für seine Installationen und Objekte Bauzäune und/oder Stacheldraht als Grundmaterialien und entfremdet diese in ihrer Funktion und Wirkung. Seine Arbeiten sind an verschiedenen Orten national wie auch international (z.B.: im A4 Contemporary Arts Center in Chengdu // China) zu sehen.

 

wenn ich groß bin, … – Durch die anhaltende Pandemie der letzten 2 Jahre ist die Bedeutung eines (sicheren) Zuhauses gewachsen. Mehr als zuvor rückte das Zuhause, der Privatraum, in den Mittelpunkt der persönlichen und öffentlichen Aufmerksamkeit. Das Private wurde wieder politisch. Für viele Menschen wurde das Zuhause zum Lebens-, Freizeit- und Arbeitsraum, Abgrenzungen zwischen den Kategorien fielen schwerer. Zwar war der Wohnraum Zufluchtsort vor dem Virus, doch gleichzeitig erschien er nicht selten auch als eine Art Gefängnis. So kam bei vielen der verstärkte Wunsch nach einem eigenen Zufluchtsort auf.
Kinder und Jugendliche bauen sich ganz selbstverständlich ihre eigenen Höhlen, Buden und Verstecke. Sie brauchen eben diese Freiräume, in denen sie sich zu eigenständigen und selbstbestimmten Persönlichkeiten entwickeln können. Im Laufe des Älterwerdens verändern sich diese Orte, werden weniger – wir können uns ja nicht einfach eine Höhle bauen und uns dorthin zurückziehen, oder doch?

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